Betriebsprüfung? Kein Grund zur Panik.
Die Prüfungsanordnung liegt im Briefkasten. Und jetzt?
Für die meisten Unternehmer ist eine Betriebsprüfung ein Angstthema. Das Finanzamt kommt, schaut sich alles an und findet garantiert etwas. Die Folge: Nachzahlungen, Zinsen, im schlimmsten Fall strafrechtliche Konsequenzen.
Besonders heikel: Bargeldgeschäfte, Subunternehmer- und Dienstleisterverträge, Fahrtenbuch, Bewirtungsbelege. Alles Bereiche, in denen Prüfer erfahrungsgemäß genau hinschauen.
Wir stehen zwischen Ihnen und dem Finanzamt
Eine Betriebsprüfung ist kein Weltuntergang – wenn Sie gut vorbereitet sind. Und genau dafür sind wir da. Wir bereiten die Prüfung vor, begleiten sie und verhandeln das Ergebnis mit dem Prüfer.
Was genau wir tun
Vorbereitung
Analyse der prüfungsrelevanten Zeiträume. Identifikation potenzieller Risikobereiche. Aufbereitung der Unterlagen. Wenn nötig: proaktive Korrektur offensichtlicher Fehler vor Prüfungsbeginn.
Begleitung
Wir sind bei jedem Prüfungstermin anwesend. Der Prüfer kommuniziert mit uns, nicht mit Ihnen direkt. Wir beantworten Fragen, liefern Unterlagen und schützen Sie vor unbedachten Aussagen.
Verhandlung
Wenn der Prüfer Feststellungen trifft, verhandeln wir das Ergebnis. Nicht jede Feststellung ist berechtigt. Wir argumentieren mit Rechtsgrundlagen und Rechtsprechung.
Schlussbesprechung
Wir nehmen für Sie an der Schlussbesprechung teil und stellen sicher, dass das Ergebnis fair und rechtlich korrekt ist.
Nachbereitung
Prüfung der geänderten Bescheide, ggf. Einspruch. Umsetzung der Erkenntnisse für die Zukunft, damit die gleichen Themen beim nächsten Mal nicht wieder aufkommen.
Typische Prüfungsschwerpunkte
- Kassenbuchführung – Bargeldintensive Betriebe stehen unter besonderer Beobachtung. Ordnungsgemäße Kassenführung ist Pflicht.
- Subunternehmer – Scheinselbständigkeit, fehlende Freistellungsbescheinigungen, mangelhafte Verträge – ein Dauerthema bei Betriebsprüfungen.
- Fahrtenbuch und Firmenwagen – Lückenhafte Fahrtenbücher werden regelmäßig verworfen. Die Folge: 1-%-Methode und Nachversteuerung.
- Investitionsabzugsbeträge – Wurden die Investitionen tatsächlich getätigt? Stimmen die Fristen? Wurde der Abzug korrekt aufgelöst?
- Bewirtungsbelege – Unvollständige Angaben (fehlende Teilnehmer, fehlender Anlass) führen zur Kürzung.
Wir kennen diese Prüfungsschwerpunkte aus der täglichen Praxis. Und weil wir Ihre Buchführung laufend betreuen, bereiten wir Sie nicht erst vor, wenn die Prüfungsanordnung kommt – sondern laufend.
Was es kostet
Die Betriebsprüfungsbegleitung rechnen wir auf Stundenbasis ab (150 bis 180 € pro Stunde, netto zzgl. USt). Der tatsächliche Aufwand hängt vom Umfang der Prüfung ab. In den meisten Fällen ist die eingesparte Nachzahlung ein Vielfaches unseres Honorars.
Wie bei allen unseren Leistungen gilt: Honorar und Aufwand stehen in einem angemessenen Verhältnis.